Bei Cryptocoryne wendtii tropica handelt es sich um eine anpassungsfähige Variante des aus Sri Lanka stammenden Wasserkelchs. In der Aquaristik ist die pflegeleichte Sumpfpflanze vor allem aufgrund ihres interessanten Erscheinungsbildes beliebt.
Cryptocoryne wendtii 'Tropica' 109E
Attraktives Wachstum mit flexibler Standortwahl
Unter Wasser erreicht Cryptocoryne wendtii 'Tropica' bei mittlerer Beleuchtung eine Höhe von bis zu 25 cm. Je heller die Beleuchtung, desto flacher wächst sie – dabei breiten sich die Blätter nah am Bodengrund aus, was insbesondere im Vordergrund sehr dekorativ wirkt. In aufrechter Wuchsform eignet sich die Pflanze – je nach Beckengröße – hervorragend für den Mittel- oder Hintergrund Ihres Aquariums.
Anspruchslose Pflege – ideal für Einsteiger
Die Pflege dieser Sumpfpflanze gestaltet sich unkompliziert. Sie toleriert sowohl weiches als auch hartes Wasser, und auch der pH-Wert darf vom neutralen Bereich abweichen (pH 5,5–8). Eine zusätzliche Düngung ist nicht zwingend erforderlich, kann aber das Wachstum deutlich fördern. Bei durchschnittlichen Bedingungen bildet die Pflanze etwa zwei bis drei neue Blätter pro Monat. Eine gelegentliche Bodendüngung begünstigt die Bildung von Ausläufern, die problemlos neu eingepflanzt werden können. Alternativ lässt sich ein kräftiges Exemplar auch durch Teilung des Rhizoms vermehren.
Ein echter Blickfang im Aquarium
Ein besonderes Highlight der Cryptocoryne wendtii 'Tropica' sind ihre auffällig geformten Blätter. Diese sind leicht gewellt oder ausgebeult und verleihen der Pflanze ein einzigartiges Erscheinungsbild. Die Färbung der Blätter hängt stark von der Lichtintensität ab: Während schattige Bereiche eher zu hellgrünen Tönen führen, nehmen die Blätter bei starker Beleuchtung ein sattes Braun an. Einige Pflanzen zeigen zusätzlich eine markante, helle Blattnervatur – ein faszinierendes Detail, das für Abwechslung im Pflanzendesign sorgt.
Robust und stabil – auch bei Veränderungen
Im Gegensatz zu vielen anderen Cryptocorynen reagiert diese Variante deutlich weniger empfindlich auf Standortveränderungen. Das Risiko für die sogenannte Cryptocorynenfäule ist minimal. Nach dem Einsetzen empfiehlt es sich, ältere Blätter zu entfernen, um das Anwachsen zu erleichtern – schon bald entwickeln sich neue, charakteristische Triebe.


