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Schon seit über 50 Jahren wird diese Wasserpflanze in der Aquaristik gepflegt. Alle Dennerle Cryptocorynen werden in großen Gewächshäusern über Wasser kultiviert. In der Regel unter- scheiden sich die Blätter und das Wuchsverhalten über und unter Wasser extrem. So auch bei der Cryptocoryne affinis. Erst unter Wasser zeigen sich ihre typischen olivgrünen bis bräunlichen Blätter. An die Beleuchtung werden keine höheren Ansprüche gestellt, das Wachstum ist im leicht alkalischen Wasser optimal. Für Cichlidenaquarien mit Kalkgestein ist die C. affinis sehr empfehlenswert.

Cryptocoryne affinis

Artikelnummer: 85
CHF 7.80Preis
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  • Pflegeleicht und wuchsfreudig: Cryptocoryne affinis stellt geringe Ansprüche

    Das natürliche Verbreitungsgebiet der Pflanze erstreckt sich auf die Malaiische Halbinsel.Von ihr besiedelte Gewässer fließen teilweise durch Kalkgestein. Deshalb mag sie leicht alkalisches, kalkreiches Wasser.Cryptocoryne affinis gehört zu den dankbarsten und wuchsfreundigsten aller Wasserkelche. Sie stellt keine große Ansprüche an die Lichtintensität und wächst am besten bei Wassertemperatur von 22- 26 °C. Als Bodengrund genügt grober, lehmhaltiger Sand oder Aquarienkies mit einigen Tonkugeln in Wurzelnähe. Die Pflanzen entwickeln sich am besten, wenn sie ungestört wachsen können.Sie sollen wenig umgesetzt werden, um ihr ausgedehntes Wurzelsystem entwickeln zu können.Erst dann, nach einer Anwachsphase bilden sich neue Blätter und Ausläufer.
    Gut angewachsene Pflanzen bilden schöne Gruppen im Vorder- oder Mittelgrund des Aquariums. Die Vermehrung erfolgt durch Abtrennung von Ausläufern.

    Cryptocorynenfäule: Eine physiologische Reaktion auf veränderte Umweltbedingungen

    Diese Art ist anfällig für die sogenannte Cryptocorynenfäule. Dabei handelt es sich nicht um eine Krankheit in eigentlichen Sinne, sondern um eine physiologische Reaktion der Pflanze auf veränderte Umweltbedingungen. In erster Linie wird das Phänomen bei plötzlichen drastischen Veränderungen der Beleuchtungsstärke (Wechsel der Aquarienbeleuchtung) oder bei extremen Wasserwechseln beobachtet. Im Blattgewebe der beeinträchtigten Pflanzen bilden sich glasige Stellen und es erfolgt ein schneller Zerfall der Blätter. Diese sollte man entfernen, um eine unnötige Belastung des Wassers zu vermeiden. In den meisten Fällen erholen sich die Pflanzen jedoch schnell und die im Boden verbliebenen Wurzelstöcke treiben nach kurzer Zeit wieder kräftig aus. Cryptocoryne affinis ist sehr empfehlenswert für Cichlidenaquarien mit Kalkgestein. Sie wächst langsam, aber bei ungestörtem Standort ist sie eine der dankbarsten Cryptocorynen und gehört zu den pflegeleichten und anspruchslosen Aquarienpflanzen.

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